Investitionen in Cybersecurity steigen weiter

Im Jahr 2020 steigen die Budgets für IT-Security weiter, im Fokus steht die stärkere Einbindung in die Unternehmensstrategie.

| von Werner Beutnagel

Rund 30 Prozent wollen sogar mehr als zehn Prozent ihrer IT-Finanzmittel in den Bereich Cybersecurity stecken. Dies geht aus einer Untersuchung der Beratungsgesellschaft PwC hervor. Ein Grund für die gestiegene Investitionsbereitschaft ist die Tatsache, dass 76 Prozent der Unternehmen überzeugt sind, dass sich die Cybersecurity-Teams in den nächsten Jahren verändern müssen.

So haben 72 Prozent der Befragten die stärkere Einbindung der Security-Spezialisten in ihre Strategie und Prozesse als Anforderung definiert, 64 Prozent sind der Ansicht, dass die Fähigkeit entwickelt werden müsse, auch Dritte, etwa Zulieferer oder Partner, hinsichtlich ihrer Cybergefahren zu analysieren, rund jedes zweite Unternehmen hält die Einführung von KI und Automatisierung für ein wichtiges Element der künftigen Cybersecurity-Maßnahmen.

„War eine ausreichende Investition in Cybersicherheitskapazitäten und -personal vor einigen Jahren noch ein eher notwendiges Übel, ist sie heute strategischer Imperativ“, sagt Jörg Asma, Partner und Cyber Security Leader von PwC. „Unsere Erfahrungen zeigen: Mit einer Investitionsquote von mehr als fünf Prozent sind die Chancen für Unternehmen immens viel besser, größere Gefahren frühzeitig erkennen und ihnen bei minimalem Schaden zu begegnen. Gleichzeitig haben die Unternehmen auch erkannt, dass eine qualitative Veränderung einsetzen muss, um die Sicherheit auch in der Zukunft aufrecht erhalten zu können.“