Die geplante Werksschließung in Bochum ist offenbar nicht der Anfang vom Ende in Deutschland: General Motors will 230 Millionen Euro in neue Testanlagen im Opel-Entwicklungszentrum am Stammsitz Rüsselsheim sowie auf dem Testgelände in Dudenhofen investieren.

Die Summe verteilt sich auf die kommenden drei bis vier Jahre. Diese Entscheidung folgt zwei Wochen nach dem Besuch des GM-Verwaltungsrats bei Opel und der Zusage, Investitionen in Höhe von vier Milliarden Euro für zukünftige Modelle im Zeitraum von 2013 bis 2016 zur Verfügung zu stellen.

Die neuen Anlagen sollen die Flexibilität, Entwicklungsgeschwindigkeit und Effizienz im gesamten Konzern steigern. Außerdem ermöglicht die Investition Opel die Entwicklung neuer Motorengenerationen. Das Geld fließt auch in die Fahrzeugentwicklung – etwa in eine neue Tankanlage, ein Audio-Labor und ein Gebäude für Sicherheitsanalysen. Die neuen Leistungs- und Motorenprüfstände ersetzen ältere Einrichtungen; sie ermöglichen die Entwicklung von Antrieben über das Jahr 2020 hinaus und verkürzen die Entwicklungszeiten deutlich.

Ein Teil der Investition wird dem Erprobungsgelände in Dudenhofen in Form von weiteren Testmöglichkeiten zu Gute kommen – wie etwa eine bewässerte Fläche, eine zusätzliche Werkstatt und neue Fahrzeugprüfstände, die kleinste Mengen an Emissionen messen. Darüber hinaus haben sich der Vorstand und der Betriebsrat in Rüsselsheim auf flexiblere Arbeitsbedingungen im Opel-Entwicklungszentrum mit seinen mehr als 6 000 Mitarbeitern geeinigt.

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