Produktdatenmanagement (PDM) gilt als Fundament des  Product-Lifecycle-Managements (PLM) in Unternehmen der Fertigungsindustrie

62 Prozent der Unternehmen im Bereich der Fertigungsindustrie setzen ein unternehmensübergreifendes PDM-System ein, das über Teamgrenzen hinaus die Produktdaten mehrerer Bereiche für verschiedene Anwendungsszenarien vereint. Dies zeigt die RAAD-Studie „PLM-Markt 2012“, die in Zusammenarbeit mit der CONTACT Software GmbH, Siemens PLM und weiteren Partnern entstanden ist.

Teilweise wird auch eine  komplexere PDM-Landschaft gefahren. So setzt knapp ein Fünftel der Unternehmen  ein unternehmensweites PDM und zusätzlich lokale, dezentrale Systeme zum PDM beziehungsweise zur Verwaltung von Teamdaten ein. „Dies ist insbesondere bei sehr komplexen Entwicklungsprozessen mit vielen Lösungen ein häufig gewählter Weg, der aber auch weitere Integrationsaufwände verursachen kann“, so Dr. Cristian Wieland, Head of Analytics bei RAAD und verantwortlicher Analyst der Studie.

Aber auch bei der Gruppe der Unternehmen, die bisher noch kein unternehmensweites PDM einsetzen, gibt es bereits erste Ansätze für das Produktdatenmanagement im Sinne von Team-Datenmanagement-Lösungen oder dezentralen PDM-Einführungen, die insgesamt von sieben Prozent der Unternehmen eingesetzt werden.