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Teile des Opel-Entwicklungszentrums Rüsselsheim gehen an den Ingenieursdienstleister Segura. Bild: Opel

| von Werner Beutnagel

Grund für den Schritt sei der deutliche Rückgang an Aufträgen durch externe Unternehmen und entsprechende Überkapazitäten im Entwicklungszentrum Rüsselsheim, teilt der Autobauer mit. Mit der Partnerschaft möchten Opel und Segula dem entgegenwirken.

Der Dienstleister plant, in Rüsselsheim einen europäischen Engineering-Campus und ein Center of Excellence zu errichten. Hierfür sollen bis zu 2.000 Mitarbeiter des Rüsselsheimer Entwicklungszentrums sowie Anlagen der Fahrzeug- und Antriebsentwicklung übernommen werden.

Die Opel-Mutter PSA bekräftigt, das Entwicklungszentrum werde weiterhin im Zentrum der globalen F&E-Aktivitäten des Konzerns stehen und auch in Zukunft das Design und die Entwicklung neuer Opel- und Vauxhall-Modelle verantworten. Zudem werde das Entwicklungszentrum für die konzernweite Entwicklung der leichten Nutzfahrzeuge und einer neuen Motorenfamilie zuständig sein. 

Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Quartal 2019 erwartet. Zu den finanziellen Details haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.