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Tschechiens Premier Andrej Babiš bei der Eröffnung des neuen Škoda-Standortes in Indien. Bild: Volkswagen

| von Werner Beutnagel

Das Technologiezentrum stellt einen Teil des Projektes „India 2.0“ dar, mit dem Škoda im Auftrag des Volkswagen-Konzerns die Marktoffensive im indischen Markt vorantreiben soll. Um eine maximale Marktnähe zu garantieren, soll Škoda eine Tiefenlokalisierung von 95 Prozent erreichen und nahezu alle Fahrzeugkomponenten aus Indien beziehen.

„Mit dem Start des Technologiezentrums unterstreichen wir unsere Entschlossenheit, das Projekt India 2.0 zum Erfolg zu führen. Indien hat hervorragende Universitäten und bestens qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, erklärt Christian Strube, Škoda-Vorstand für Technische Entwicklung. „Diese State-of-the-art-Einrichtung hilft uns, das große Potenzial zu heben – ganz besonders mit Blick auf Konstruktion und Entwicklung. Die lokale Entwicklung ist der Schlüssel zum Erfolg.“

Gemeinsam investieren Škoda und Volkswagen rund 250 Millionen Euro für Foschungs- und Entwicklungsaufgaben in Indien. Ein Großteil der technischen Entwicklung soll dabei künftig lokal erfolgen. Die indischen Ingenieure werden für die Bereiche Projektmanagement, Elektronik, Infotainment, Karosseriedesign, Innenraum, Fahrwerk und Gesamtfahrzeug verantwortlich sein.

„Wir erwarten, dass die ersten Produkte sowohl von Skoda als auch der weiteren Marken des Volkswagen Konzerns in den Jahren 2020 bis 2021 eingeführt werden“, erklärt Gurpratap Boparai, Geschäftsführer von Škoda Auto India Private und seit dem 1. Januar 2019 auch Geschäftsführer von Volkswagen India Private Limited. „Wir beginnen mit einem Mid-Size SUV basierend auf der MQB A0 IN Plattform. Eine intensive Modellkampagne unter der Leitung von Škoda wird folgen.“