Skoda_Supercomputer

Der Hochleistungsrechner wird beim tschechischen Autobauer für Visualisierungen, Virtual Reality-Darstellungen und Simulationen genutzt. Bild: Skoda

| von Claas Berlin

Mit einer Rechenkapazität von zwei PetaFLOPS führt er zwei Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde durch und ermöglicht damit umfangreiche Aerodynamik-Simulationen. Zusätzlich wird der OEM die Rechenkapazität des Computers für die Entwicklung neuer Sicherheitsfeatures einsetzen. Die Menge der Rechenoperationen soll stufenweise auf 15 Billiarden steigen.

Die Unternehmensbereiche Technische Entwicklung und Produktion nutzen die Kapazitäten für Visualisierungen, Virtual-Reality-Darstellungen und Simulationen, zum Beispiel für Weiterentwicklungen im Bereich Fußgängerschutz, für Simulationen in der Aeroakustik und Aerodynamik oder bei der Weiterentwicklung der Motorenpalette.

„Im Jahr 1969 hat bei Skoda der erste Mainframe-Server von IBM den Betrieb aufgenommen. Unser neuer Supercomputer verfügt über zwei Computercluster, 1.008 Rechenknoten und 24.192 Prozessorkerne“, veranschaulicht Klaus Blüm, Leiter der Skoda-IT.

Künftig werden im Rechenzentrum auch die Daten vernetzter Autos hinterlegt. Zudem werden im Rahmen von „Green Data“ als festem Bestandteil der „Green Future Strategie“ Verwaltungsbüros unter anderem mit der Abwärme geheizt, die künftig bei der Kühlung des Rechenzentrums anfällt.