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Amerikanische Startups nehmen auf dem globalen Markt für künstliche Intelligenz eine Spitzenrolle ein.

| von Claas Berlin

Stand heute haben die USA im Bereich KI eine Führungsposition übernommen: Fast 40 Prozent aller KI-Startups sind hier ansässig. Europa liegt mit 22 Prozent an zweiter Stelle vor China und Israel. Im globalen Vergleich erreicht jedoch kein europäisches Land eine kritische Masse an KI-Jungunternehmen: Großbritannien liegt auf Platz vier mit 245 Startups, Frankreich auf Platz sieben mit 109 und Deutschland auf Platz acht mit 106 Startups.

„Der zweite Platz hinter den USA zeigt, wie dynamisch Europa in diesem Bereich ist. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Initiativen national vorangetrieben werden und keine klare, von der EU getragene Strategie für ein europaweites KI-Ökosystem verfolgt wird.“, sagt Charles-Edouard Bouée, CEO von Roland Berger. 

Laut Angaben der Studienautoren fließe bisher auch nur wenig Kapital in europäische KI-Startups: 2017 sammelten die europäischen Jungunternehmen in einer durchschnittlichen Finanzierungsrunde in Frankreich 3 Millionen US-Dollar und in Deutschland 2 Millionen Dollar ein. Zum Vergleich: In den USA waren es 10 und in China sogar 36 Millionen Dollar.