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Für einen nicht öffentlich genannten Betrag steigt Zulieferer ZF mit 35 Prozent beim Entwicklungsdienstleister ASAP ein. Bild: ASAP

| von Werner Beutnagel

Die Übernahme sei Teil der Strategie, sich weitere Ressourcen für das autonome Fahren und die E-Mobilität zu sichern, um der stetig wachsenden Kundennachfrage besser begegnen zu können, so der Zulieferer. Durch den Aufbau strategischer Partnerschaften und Beteiligungen unter dem Dach der Zukunft Ventures GmbH hat ZF in den vergangenen Jahren auch andernorts Entwicklungskapazitäten für neue Mobilität ausgebaut – unter anderem durch die Übernahme von IEE Sensing Germany, den Einstieg bei Astyx Communication & Sensors oder die Gründung eines Joint Ventures mit Magura, BrakeForceOne und Unicorn Energy im Jahr 2017.

„Mit der Beteiligung gewinnen wir Zugang zu personellen Ressourcen eines hervorragenden Engineering-Dienstleisters mit reichlich Branchenerfahrung und besonderer Expertise bei Testing und Validierung. Wir freuen uns, gemeinsam mit dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zukunftsweisende Mobilitätslösungen zu erarbeiten und zur Serienreife zu bringen“, sagt Torsten Gollewski, Geschäftsführer der Zukunft Ventures GmbH und Leiter der Vorentwicklung des ZF-Konzerns.

Der Einstieg ZFs bei ASAP ist Teil der auf der IAA 2018 präsentierten Planung des Zulieferers, innerhalb der nächsten fünf Jahre rund zwölf Milliarden Euro in autonomes Fahren und E-Mobility zu investieren. Ein Großteil der Investitionen soll in Forschung und Entwicklung fließen.

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