| von Hilmar Dunker

Die IT-Hersteller entwickeln hochkomplexe Telekommunikations-Technologien, viele TK-Verantwortlichen wollen ihre alten PBX-Anlagen behalten. Die Aufgabe der Systemintegratoren ist es zwischen diesen beiden Positionen Brücken zu bauen – technologisch, organisatorisch, betriebswirtschaftlich und emotional. Interview mit: Rainer Oude Hengel, Solution Marketing TC / ICT, Marketing Executive Consulting bei T-Systems

Früher hatten wir UC und VoIP als getrenntes Angebot. Das hatte historische Gründe: Unsere Leistungen auf der Cisco-Schiene sind eher aus dem traditionellen Telekommunikationsangebot gekommen. Und die Microsoft-Produkte hatten wir im traditionellen Messaging- und Collaboration-Bereich angeboten. Aber die Überschneidungen in den Produkten dieser und anderer Hersteller sind inzwischen so, dass eine Trennung illusorisch wäre. Telekommunikation, Collaboration und Messaging sind zusammengeführt. Diese Themen sind nicht mehr zu trennen.

Viele CIOs und TK-Verantwortliche sagen, dass insbesondere langjährige Mitarbeiter sehr gerne telefonieren, aber die UC-Funktionen wie Chatten, Video oder Presence ablehnen und in ihren Prozessen auch nicht damit arbeiten wollen.

Das kann man pauschal nicht sagen, die ersten Referenzen, die wir für die Zusammenlegung von Sprach- und Daten-Netzen auf IP hatten, waren große Landesnetze, wie beispielweise Sachsen. Die sind führend gewesen. Nach meinem Wissen nutzen die Mitarbeiter alle Funktionen.

Welche Einschränkungen machen Ihre Kunden?

 Bei VoIP und UC ist Security eine wichtige Einschränkung. Ein Kunde, der enorm sicherheitsrelevante Sprachkommunikation abbildet, hat im Moment sicher Vorbehalte gegen VoIP – insbesondere VoIP aus einer Public Cloud. Nehmen Sie eine Feuerwehrleitstelle – da werden die Verantwortlichen sicher ihre alten PBX-Anlagen weiter nutzen wollen.

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Das Interview führte Christian Raum

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