| von Hilmar Dunker

Der ganze Konzern hat in der Krise hart an seinen Fixkosten gearbeitet. Auch in der Unternehmens-IT standen viele Dinge auf dem Prüfstand – darunter solche, die manchem Mitarbeiter sicher wehtaten. Wir haben zum Beispiel die Anzahl der geschäftlich genutzten Mobiltelefone um mehr als 70 Prozent reduziert und alle UMTS-Verbindungen für Laptops gekappt. Und noch heute braucht jeder TRW-Mitarbeiter, der glaubt, mit einem Blackberry telefonieren zu müssen, dafür die Freigabe eines Vizepräsidenten.

Ist ja auch nur ein Beispiel von vielen. Wir sind zudem auf Multifunktionsgeräte umgestiegen und drucken – wenn überhaupt – nur noch selten farbig, aber immer zweiseitig. Diese und weitere Maßnahmen zeigen: Indirekte Ausgaben sind wir in wirklich allen Unternehmensbereichen schnell, radikal und ohne Vorbehalt angegangen. Das gesenkte Ausgabenniveau wollen wir jetzt natürlich halten. Das ist es, was John Plant wichtig ist. In Kombination mit unserem guten Cashflow steht TRW heute sicher als einer der wettbewerbsfähigsten Automobilzulieferer weltweit da. Unsere Gesamtausgaben für IT machen gerade mal 1,3 Prozent des Umsatzes aus. Das zeigt: Eine leistungsfähige Informationstechnologie verursacht bei TRW weniger Kosten als im Branchendurchschnitt.

Haben Sie keine Angst, in Sachen Produktivität den Anschluss zu verlieren? In Zukunft sollen doch viele Geschäftsprozesse mobil abgewickelt werden?

Dem wird sich TRW sicher nicht verschließen. In unserer Zentrale entsteht gerade eine Mobile-Device-Strategie. Gleichzeitig überlegen wir, ob und wie wir künftig Cloud-Dienste unternehmensweit nutzen wollen.

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Das Gespräch führten: Ralf Bretting und Hilmar Dunker

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