Security-Freelancer gewinnen an Bedeutung

Externe Dienstleister gewinnen in Sachen Cybersecurity zunehmend an Relevanz, betont eine Bitkom Research-Studie.

| von Werner Beutnagel

Für rund drei Viertel der Unternehmen (72 Prozent) kommt der Einsatz von externen IT-Spezialisten grundsätzlich in Frage, vier von zehn (38 Prozent) setzen bereits heute auf Hilfe von außen. Darüber hinaus planen 16 Prozent der Unternehmen, in den kommenden zwölf Monaten, externe Experten einzusetzen, weitere 18 Prozent diskutieren dies.

Generell erwarten acht von zehn befragten IT-Vorstände oder CIOs einen steigenden Bedarf an externen Security-Fachleuten in den kommenden ein bis zwei Jahren. Dennoch existieren auch Bedenken: Unter den Großunternehmen, die Abstand von Freelancern nehmen, betonen 49 Prozent fehlende Sicherheit und Vertraulichkeit, 39 Prozent möchten die Expertise im eigenen Unternehmen haben. Darüber hinaus werden ein nicht optimales Preis-Leistungs-Verhältnis (29 Prozent) sowie die mangelnde Kapazität externer Lösungen (21 Prozent) bemängelt.

Allgemein ist die Bedeutung von IT-Projektdienstleister nach wie vor groß: Laut Bitkom-Research-Studie ist der Anteil des von Dienstleistern bearbeiteten Projektvolumens in den vergangenen sechs Monaten von 35 auf 41 Prozent gestiegen. Dabei werden 27 Prozent der Arbeitsstunden von IT-Freelancern und 14 Prozent von IT-Dienstleistungsunternehmen, etwa System- und Beratungshäusern, geleistet. Sieben von zehn Großunternehmen erwarten, dass sowohl IT-Freelancer (67 Prozent) als auch IT-Dienstleistungsunternehmen (69 Prozent) künftig an Bedeutung gewinnen werden.

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