Big Data treibt neue Geschäftsmodelle an
| von Claas Berlin

Mehr als zwei Drittel der befragten CIOs rechnen damit, dass sich durch die Digitalisierung die bestehenden Geschäftsmodelle grundlegend verändern werden. 63 Prozent gehen davon aus, dass sich Unternehmensprozesse wandeln. Dabei kommt dem Thema Big Data eine besondere Bedeutung zu. Mehr als 72 Prozent nutzen die Technologie zur Optimierung von kundenzentrierten Prozessen. 58 Prozent setzen Big Data ein, um interne Abläufe zu verbessern.

Im Zuge der Digitalisierung gewinnt auch die IT-Sicherheit in Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Für Prävention haben mehr als 62 Prozent der Befragten die Ausgaben um bis zu oder mehr als zehn Prozent erhöht. Für das Erkennen und die Reaktion auf Cyber-Attacken stellen immerhin 28 beziehungsweise 26 Prozent mehr als zehn Prozent Budget-Erhöhung in Aussicht.

Obwohl mehr als 40 Prozent der CIOs mit der bisherigen digitalen Transformation ihrer Unternehmen zufrieden sind, gibt es eine Vielzahl an Risiken, die den Wandel gefährden. Besonders der große Fachkräftemangel macht den IT-Abteilungen dabei zu schaffen. Am häufigsten klagen Unternehmen über fehlende Spezialisten für Datenauswertung und -analyse, mobile und IoT-Technologien sowie für Cyber Security. Das führt unter anderem dazu, dass sie Technologie-Projekte mit Partnern umsetzen, die auf Ressourcen in anderen Ländern zurückgreifen können. 

„Die bei der Digitalisierung erfolgreichsten CIOs schlagen teilweise andere Wege ein, als die breite Masse. Sie treiben beispielsweise den Ausbau der Datenanalyse voran, etablieren interdisziplinäre Teams von Fach- sowie IT-Experten und setzen auf digital affine Führungskräfte, während der Effekt solcher Maßnahmen von ihren Kollegen offenbar unterschätzt wird“, erklärt Thomas Heimann, Principal Enterprise Architect & Experte IT-Trends bei Capgemini.