Hände schreiben auf einer Tastatur

Zur Bewältigung der Krisenfolgen und zur Vorbereitung auf die Post-Corona-Ära sollen digitale Tools verstärkt zum Einsatz kommen.

| von Claas Berlin

Auffällig ist, dass Länder wie die USA (48 Prozent) oder Großbritannien (44 Prozent) unter dem globalen Durchschnitt von 49 Prozent liegen. Auch bei den geplanten Ausgaben für Data Analytics liegt Deutschland mit 45 über dem Vergleichswert von 43 Prozent. Gleichzeitig aber soll der Anteil menschlicher Arbeit in den Workflows weniger stark reduziert werden (35 Prozent) als bei den weltweiten Befragten insgesamt (40 Prozent).

Dabei teilen die Befragten weltweit die Meinung, dass die vorhandenen IT-Installationen ihre Eignung in der Krise nur bedingt haben nachweisen können. So sind nur ein Drittel der Befragten in Deutschland überzeugt davon, dass Software-Tools das Arbeiten vom Home Office sehr effektiv unterstützt hätten (weltweit: 38 Prozent). Auch die IT-Infrastruktur war für die rasch wachsende Zahl von Remote Arbeitsplätzen vielfach nicht ausreichend vorbereitet (Deutschland: 22, weltweit: 16 Prozent).

Entsprechend groß ist die Zahl der Unternehmen, die der Digitalisierung nach den Erfahrungen in der Krisenzeit einen höheren Stellenwert verleihen. In Deutschland sind es 58, weltweit sogar 62 Prozent. Die Notwendigkeit dazu ergibt sich unter anderem aus dem stark erhöhten Kommunikationsaufkommen. So hat die Zahl der Telefonate während der Krise hierzulande um 63 Prozent zugenommen, die Messenger-Nachrichten um 53 Prozent, die Video-Kommunikation um 63 Prozent und der E-Mail-Verkehr um 62 Prozent.

„Die Untersuchung zeigt, wie grundlegend die Coronakrise die Anforderungen an die IT verändert hat”, erklärt Harald Esch, General Manager und Vice President DACH von Pegasystems. „So muss vor allem die Kommunikation mit den Kunden auf eine neue technologische Basis gestellt werden, von der IT-Infrastruktur bis zu den Software-Tools, um die gestiegenen Ansprüche an Quantität und Qualität der Interaktionen bewältigen zu können.“

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