Softwarecode auf einem Computermonitor

Bis 2025 könnten die erforderlichen KI-Computing-Kapazitäten eine Größe von 340 Millionen Rechenoperationen pro Sekunde erreichen.

| von Fabian Pertschy

Laut einer aktuelle Studie der Strategieberatung von PwC wird die für 2025 prognostizierte Datenmenge von 1.706 Exabytes bereits zu 57 Prozent von KI-Anwendungen verarbeitet – bisher sind es lediglich zwei Prozent.

Der KI-Boom der kommenden Jahre sei vor allem auf schnellere und gleichzeitig günstigere Möglichkeiten für KI-Storage und -Computing zurückführen. Daneben würden auch ein verbesserter Zugang zu Daten über Cloud- und Datenmanagement-Plattformen sowie neue Anwendungsfelder eine zentrale Rolle spielen.

Jährlich 27 Prozent mehr Rechenoperationen

Strategy& kommt dabei zu dem Ergebnis, dass europäische Unternehmen ihre Computing-Ressourcen deutlich aufstocken werden, um die erwarteten KI-Potentiale voll ausschöpfen zu können. Während aktuell noch 24 Millionen Rechenoperationen pro Sekunde ausreichen, werden künftig pro Jahr 27 Prozent mehr benötigt.

Bis 2025 erreichen die erforderlichen KI-Computing-Kapazitäten bereits eine Größe von fast 340 Millionen Rechenoperationen pro Sekunde. Die KI-Datenverarbeitungsintensität wird sich ab 2020 (165 Yottabytes) jährlich verdoppeln und 2025 einen Wert von 5.356 Yottabytes erreichen.

Dezentrale Standorte in Fabriken

"Das immense Datenwachstum wird in den kommenden Jahren zunächst vor allem von sogenannten Edge-Locations, also dezentralen Standorten, ausgehen, bei denen Computer im Feldeinsatz etwa in Fabriken oder in der Nähe von Mobilfunkstationen Echtzeitanalysen durchführen", prophezeit Marcus Gloger, Partner bei Strategy& und Co-Autor der Studie.

Angetrieben von Innovationen im Computing sowie den integrierten Prozessoren, bei Algorithmen und Software, Interconnect und dem System selbst sind nach der Studie bereits innerhalb eines Fünfjahreshorizonts Performance-Steigerungen um das 20-Fache je KI-Computing-Modul zu erwarten.

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