Eine Frau arbeitet im Homeoffice an ihrem Laptop

Im Homeoffice nutzen viele Mitarbeiter in ihrer täglichen Arbeit Technologien und digitale Tools, die nicht in Europa entwickelt wurden.

| von Claas Berlin

So gebe es etwa bei Endgeräten (32,3 Prozent), Bürosoftware (31,7 Prozent), Netzwerk-Software (30,9 Prozent) und verschiedenen Cloud-Services (zwischen 20,4 und 26,6 Prozent) große Abhängigkeiten. Das zeigt eine Umfrage unter 500 IT-Experten des Marktforschungsinstituts Civey im Auftrag des Eco – Verbands der Internetwirtschaft.

Offene Standards für besseren Datenaustausch wünschen sich 52 Prozent der Befragten. Denn diese fehlen oder sollten stärker ausgebaut werden, damit das eigene Unternehmen digital souveräner handeln kann, sagen 45,8 Prozent. Mehr Rechenzentrumsleistungen aus Deutschland wünschen sich 24,5, mehr europäische IT-Anbieter am Markt 23,1 Prozent.

„Sichere und verlässliche digitale Infrastrukturen in Europa, wie beispielsweise Rechenzentren und Cloud-Dienste, sind die Grundvoraussetzung für digitale Souveränität“, sagt Béla Waldhauser, Sprecher der Allianz zur Stärkung digitaler Infrastrukturen in Deutschland.

Aktuell würden jedoch lediglich vier Prozent aller weltweit verfügbaren Daten in der EU gehostet, so Waldhauser weiter. Große Erwartungen hat die Branche an das europäische Cloud-Projekt GAIA-X, das Datensouveränität, Datenverfügbarkeit und Innovation vorantreiben soll.

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