Manager_Digitalisierung

Die Führungsetage blickt mit Zuversicht in die digitale Zukunft.

| von Claas Berlin

Eine Mehrheit der Manager rechnet mit erheblichen Umwälzungen durch den digitalen Fortschritt: 82 Prozent stellen sich darauf ein, dass klassische Geschäftsfelder wegbrechen, 84 Prozent erwarten weitere Marktkonsolidierungen, 76 Prozent disruptive Veränderungen.

„Digitalisierung ermöglicht oder erzwingt fundamentale Veränderungen aller Bereiche eines Unternehmens und diese Sichtweise ist inzwischen Konsens“, sagt Michael Kieninger, Sprecher des Vorstands von Horváth & Partners.

78 Prozent der Entscheidungsträger meinen, dass die Digitalisierung ihr Geschäft komplexer gemacht habe. 67 Prozent sehen sich sogar gezwungen, Veränderungen umzusetzen, von denen das eigene Unternehmen insgesamt gar nicht profitiert. Fast drei Viertel (73 Prozent) wollen lieber abwarten, bis Technologien und Vorgehensweisen reif und vom Markt erprobt sind.

An ihrer eigenen Digitalkompetenz hegen die Führungskräfte hingegen wenig Zweifel: 88 Prozent wähnen sich hier mindestens gut aufgestellt. Besonders optimistisch sieht das die höchste Führungsebene. Im mittleren Management gebe es eher Bedenken in Bezug auf die Kompetenzen der Unternehmensleitung.