Arbeiten am Computer sowie am Tablet.

Digital Experience wird einer Lünendonk-Studie zufolge zum zentralen Differenzierungsfaktor für ein konsistentes Markenerlebnis auf digitalen Kanälen.

| von Götz Fuchslocher

Teil der digitalen Plattformökonomie zu werden,bekommt für Unternehmen hohe strategische Relevanz: Dies zeigt eine aktuelle des Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder. 94 Prozent der Unternehmen stimmen demnach der Aussage zu, dass der Druck zu weiterer Digitalisierung gestiegen sei. 71 Prozent wollen Teil der digitalen Plattformökonomie werden. Kundenzentrierung und User Experience entlang der gesamten Customer Journey seien dabei entscheidende Faktoren, um in der digitalen Plattformökonomie ein konsistentes Markenerlebnis aufzubauen, so die Studien-Experten. Diese Entwicklungen führen ihnen zufolge dazu, dass Unternehmen im kommenden Jahr 2021 ihre Budgets für die Digitalisierung deutlich erhöhen werden.Von dieser Entwicklung profitiere der Markt für Digital Experience Services in Deutschland, den Lünendonk auf ein Volumen von 7,1 Milliarden Euro schätzt.

Im Jahr 2020 gewannen der Studie zufolge für mehr als 60 Prozent der Unternehmen digitale Absatz- und Marketingkanäle an Bedeutung. 78 Prozent der Unternehmen wollen ihre Produkte und Services in Zukunft stärker über digitale Kanäle und digitale Plattformen vermarkten und darauf ihre Digitalisierungsstrategien ausrichten. 72 Prozent der Unternehmen werden in den Aufbau von digitalen Marketingkanälen wie Social Media, Apps, Experience-Plattformen oder digitale Touchpoints in Stores investieren, um ihre Kunden an allen Punkten ihrer Customer Journey anzusprechen. Während der große Teil der Unternehmen nun in den Aufbau neuer digitaler Kanäle investiere, planen 83 Prozent zusätzlich Investitionen in die bessere Vernetzung der unterschiedlichen analogen und digitalen Kanäle zu einem Omnichannel-Gesamtsystem.

Da mehr als jedes zweite Unternehmen seine IT-Modernisierung noch längst nicht abgeschlossen habe, investieren der Studie zufolge zwei Drittel der Unternehmen in den IT-Umbau in Richtung einer flexiblen IT-Landschaft. Hierbei gehe es unter anderem etwa um die stärkere Nutzung von Cloud Computing. Eine Vielzahl der Investitionen werden die befragten Unternehmen nicht aus eigener Kraft stemmen können. Mehr als drei Viertel der Unternehmen (78 Prozent) arbeiten Lünendonk zufolge bei Themen wie Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle, digitales Marketing sowie dem Aufbau digitaler Plattformen sehr intensiv mit externen Dienstleistern zusammen.

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