Mitarbeiterkompetenz entscheidet über Sicherheitsniveau

Gut ausgebildete Mitarbeiter sind das Rückgrat der Datensicherheit in Unternehmen, bestätigt eine Bitkom-Analyse.

| von Werner Beutnagel

Mitarbeiterschulungen zu Sicherheitsthemen halten 97 Prozent für einen geeigneten Abwehrmechanismus. Dies geht aus einer branchenübergreifenden Studie des Digitalverbandes Bitkom unter mehr als 1.000 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche hervor. „Das Know-how der eigenen Mitarbeiter entscheidet über das Sicherheitsniveau der Unternehmen“, sagt Bitkom-Präsidiumsmitglied Ralf Wintergerst. „Beim Thema IT-Sicherheit macht sich der Fachkräftemangel besonders stark bemerkbar. Umso wichtiger ist es, in Weiterbildung und Schulungen zu investieren. Wer hier spart, ist leichter verwundbar.“

Neben personellen Sicherheitsmaßnahmen spielen für Unternehmen auch technologische Lösungen eine wichtige Rolle: 93 Prozent der Befragten halten künstliche Intelligenz für ein geeignetes Mittel, Auffälligkeiten in Netzwerkdaten zu erkennen. Acht von zehn Studienteilnehmern betonen zudem, die Blockchain sei ein effizientes Mittel zum Schutz vor IT-Angriffen. „Digitale Technologien gehören zu einem robusten IT-Sicherheitsmanagement dazu. Entscheidend ist ein abgestimmtes Zusammenspiel zwischen qualifiziertem Personal und intelligenten Lösungen“, so Wintergerst.

Laut dem Bitkom entstehen der deutschen Wirtschaft durch Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage jährliche Schäden in Höhe von über 100 Milliarden Euro. Drei von vier Unternehmen sind in den vergangenen zwei Jahren Opfer entsprechender Angriffe geworden, jedes achte Unternehmen (13 Prozent) vermutet dies.

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