Das Auslagern von IT-Dienstleistungen hat sich als probates Managementwerkzeug in den Unternehmen etabliert. Dieses Fazit zieht  zieht PwC aus seiner aktuellen Studie ,,Aktuelle IT-Sourcing-Perspektiven erkennen und nutzen“.

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft  registriert einen  Trend zum Multi-Vendor-Sourcing – mehr Spezialisten als Generalisten. Damit ist auch der Trend zum so genannten Multi-Vendor-Sourcing, also zum Einsatz mehrerer Dienstleister, ungebrochen. Durch dieses Modell steigt allerdings der Steuerungsaufwand in den Unternehmen.

Die drei wichtigsten Sourcing-Ziele sind Kostenreduzierung, Standardisierung und Flexibilisierung.Bei der  Auswahl des Dienstleisters steht dessen Qualität im Vordergrund, noch vor dem Preis. An dritter Stelle folgt die kulturelle Übereinstimmung zwischen Anbieter und Kunde.

Generell Unmut äußern Sourcing-Nutzer hinsichtlich des Reportings ihrer Dienstleister: 39 Prozent (strategisches Berichtswesen), 43 Prozent (taktisches Berichtswesen) und 32 Prozent (operatives Berichtswesen) sind demnach unzufrieden. ,,Die Dienstleister nutzen nicht ihre Chance in der Kommunikation mit den Kunden. Hier besteht noch großes Optimierungspotenzial“, berichtet Jörg Hild,  Leiter des Bereichs IT Sourcing Advisory bei PwC.

Dennoch schätzt die überwiegende Mehrheit der Befragten die grundsätzliche Qualität  ihrer Dienstleister positiv ein: 80 Prozent sind demnach zufrieden oder gar sehr zufrieden.

Die Mehrheit der Befragten sieht  im Cloud Computing eine viel versprechende Erweiterung ihrer Sourcing-Optionen: 47 Prozent der Befragten nutzen die Cloud bereits. 18 Prozent der Befragten planen, erstmalig Cloud-Computing anzuwenden. 35 Prozent der Befragten gaben an, weder Cloud Computing aktuell zu nutzen noch derzeit einen Einstieg zu planen

,,Zusammenfassend konnten wir feststellen, dass sich Cloud Computing als fester Bestandteil vieler IT Sourcing-Strategien etabliert hat, aber die Herausforderungen, die sich daraus für die IT-Governance ergeben, oftmals noch nicht gelöst sind“, kommentiert Jörg Hild. Für die IT-Sourcing-Studie 2012 wurden 65 Interviews mit IT-Verantwortlichen geführt. Die befragten Unternehmen verteilen sich auf Deutschland, Österreich und die Schweiz.

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