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SAP führt laut Panorama unter den großen drei ERP-Anbietern. Mehr als die Hälfte ds Marktes allerdings teilen sich kleinere Firmen.

Mit einem Marktanteil von 22 Prozent ist SAP Spitzenreiter im ERP-Markt vor Oracle mit 15 Prozent und Microsoft mit zehn Prozent. Der restliche Marktanteil verteilt sich auf andere ERP-Anbieter. Das ermittelten Marktforscher der US-Beratungsfirma PanoramaConsulting  jetzt in einer Langzeitstudie zu ERP-Entscheidungen der CIOs, zu Projektlaufzeiten und dem Return of Invest (RoI).

Ein Grund für SAP’s Dominanz liegt darin, dass IT-Verantwortliche, die ein neues ERP-System einführen wollen, SAP ERP deutlich häufiger in den Auswahlprozess aufnehmen als die ERP-Angebote der Wettbewerber. Das geht aus einer Benchmark-Studie „Clash of the Titans 2012“ von Panorama hervor.

Im Rahmen der Umfrage wurden zwischen Februar 2006 und Mai 2012 die Daten von mehr als 2 000 ERP-Anwenderunternehmen aus 61 Ländern weltweit erhoben und ausgewertet. Demnach kommt bei mehr als zwei Drittel der Studienteilnehmer die ERP-Lösung von SAP in die engere Auswahl, bei 24 Prozent ist es Oracle und bei 17 Prozent Microsoft Dynamics.

Den Studienautoren zufolge kommt SAP aufgrund des hohen Marktanteils und dem Erkennungswert als Marke öfter in den Auswahlprozess als die Konkurrenz. Allerdings hat SAP am Ende der Auswahlverfahren nicht immer die Nase vorn, „nur“ 28 Prozent der IT-Chefs entscheiden sich für ein SAP-ERP-System. Die Studie folgert aus dem Entscheidungsverhalten, dass Betriebe nicht einfach von einer SAP-Einführung zu überzeugen sind.

Bei der Implementierungsdauer gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Lösungen der drei ERP-Titanen. So dauern SAP-Implementierungen im Schnitt 17 Monate. Das ERP von Microsoft wird durchschnittlich in 13 Monaten eingeführt. Die kürzere Implementierungsdauer liegt laut Studie vor allem daran, es sich bei den Kunden in der Regel um kleinere Firmen mit weniger komplexen Strukturen und Prozessen handelt. Am längsten dauern mit 18 Monaten Oracle-Einführungen.

Im ERP-Vergleich erzielen neun Prozent der Firmen, die SAP-Projekte durchführen, bereits binnen zwölf Monaten einen Return on Investment (RoI) – die höchste Rate. Bei Microsoft sind es sechs Prozent und bei Oracle fünf Prozent. Etwas mehr als ein Drittel der SAP-Implementierungen amortisieren sich nach drei und mehr Jahren. Bei Oracle sind es im gleichen Zeitraum lediglich 20 und bei Microsoft 15 Prozent.

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