Menschen arbeiten an Laptops

Immer mehr Startups arbeiten bereits mit Mittelständlern oder Großunternehmen zusammen, so eine Bitkom-Studie.

| von Werner Beutnagel

Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung des ITK-Verbandes Bitkom. Am häufigsten entwickeln Gründer und Etablierte gemeinsam neue Produkte und Dienstleistungen (68 Prozent), rund 59 Prozent kooperieren auf andere Weise, etwa bei Gründerwettbewerben. Gut jedes vierte Startup gibt an, dass andere Unternehmen eine finanzielle Beteiligung halten.

„Die Erkenntnis, dass von Kooperationen Startups und etablierte Unternehmen gleichermaßen profitieren, setzt sich immer weiter durch. Die einen holen sich neueste Technologie, innovative Lösungen und Know-how ins Haus, die anderen Branchenerfahrungen, Aufträge und Referenzprojekte“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Diesen direkten Austausch zwischen Gründern und Etablierten zu fördern, ist gleichermaßen aktive Startup- wie Wirtschaftsförderpolitik.“

Die wenigen Startups, die gar nicht mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten, geben dafür vor allem fehlendes Budget und fehlende Kontakte an – aber auch, dass es am Interesse der Etablierten mangelt (je 40 Prozent). Dies bestätigt auch ein Blick auf die Gesamtwirtschaft: So geben in einer Bitkom-Studie aus dem April zwei Drittel (65 Prozent) der Unternehmen mit 20 oder mehr Mitarbeitern aus allen Branchen an, dass sie bislang überhaupt nicht mit Startups zusammenarbeiten.

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