| von Werner Beutnagel

Rund 23 Prozent des digitalen Universums können nützliche Erkenntnisse bringen, hiervon sind allerdings lediglich 3 Prozent verschlagwortet worden, analysiert werden noch deutlich weniger – nur etwa 0,5 Prozent. Dies ist eines der Ergenisse der von EMC initiierten IDC-Studie „Digital Universe“.

Das digitale Universum wird bis zum Jahr 2020 nach Schätzung der Forscher ein Gesamtvolumen von rund 40 Zettabyte (rund 40 Milliarden Terabyte) erreichen, was einem fünfzigfachen Wachstum von 2010 bis 2020 entspricht. Von diesen Daten bedürfen etwa 35 Prozent des Schutzes vor unberechtigtem Zugriff, realisiert ist dieser allerdings erst bei rund 20 Prozent aller digitalen Informationen. Die Studienautoren gehen im Rahmen der Entwicklung von einem Ausgabenanstieg von 40 Prozent für IT-Hardware, Software, Dienstleistungen, Telekommunikation und Personal aus. Datensensible Bereiche wie Storage-Management, Big Data und Cloud Computing dürften deutlich schneller wachsen.

Dass eine solche Datenexplosion nicht ohne Auswirkungen auf Unternehmen bleibt, ist klar: „Die IT Abteilungen in Unternehmen stecken in einem Dilemma – sie können sich von dem Informationswachstum lähmen lassen oder das Potenzial, das in den Daten steckt, für sich nutzen. Die Studie zeigt, dass Unternehmen die richtige Mischung aus Technologie, Datensicherheit und IT-Kompetenz finden müssen“, sagt Sabine Bendiek, Geschäftsführerin EMC Deutschland.