Google Analytics auf einem Laptop

Zahlreiche Unternehmen führen digitale Technologien nur reaktionär ein und verfügen nicht über eine umfassende Strategie.

| von Werner Beutnagel

Aktuell hat etwa die Hälfte der Unternehmen in der eigenen Strategie keine langfristige Roadmap für die Digitalisierung verankert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Beratungsunternehmens Techconsult. Stattdessen reagieren viele Unternehmen lediglich spontan auf akute Anforderungen und Notfälle. Dies gelte insbesondere für die Digitalisierung von Prozessen. Häufig würden, so die Studienautoren, nur einzelne Prozesse digitalisiert, ohne durchgängige Ende-zu-Ende-Konzepte und Beteiligung aller interner und externer Stakeholder.

Insbesondere kleinere Betriebe zögern laut Techconsult zu lange bei digitalen Eingriffen in etablierte Prozesse. Als Gründe hierfür führen die Unternehmen den Mangel an Geld und Zeit, fehlendes internes IT-Knowhow sowie mangelnde externe Beratung und Unterstützung an.

Für viele Unternehmen werde zudem Corona derzeit zum unfreiwilligen Treiber der Digitalisierung. Die Verlegung ins Homeoffice offenbare derzeit schmerzhaft die Schwächen der bisher manuellen Prozesse, so die Studienautoren. Es sei davon auszugehen, dass die positiven Erfahrungen im Umgang mit der Digitalisierung deren Verankerung in der Strategie prägen werden.

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