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In vielen deutschen Unternehmen sind die Berührungsängste gegenüber Startups hoch.

| von Claas Berlin

Rund jedes dritte Unternehmen (37 Prozent) bevorzugt die Zusammenarbeit mit etablierten Unternehmen aus der eigenen oder anderen Nicht-Digital-Branchen. „Viele Unternehmen tun sich immer noch schwer damit, den digitalen Wandel zu gestalten. Umso wichtiger sind Kooperationen und Partnerschaften zwischen jungen und etablierten Unternehmen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Überraschend sind die Gründe, weshalb Unternehmen auf eine Zusammenarbeit mit Startups verzichten. So gibt jeder zweite der Geschäftsführer (53 Prozent) an, keine Zeit für Startup-Kooperationen zu haben. Vor zwei Jahren lag der Anteil mit 39 Prozent deutlich darunter. Rund drei Viertel (73 Prozent) nennen aktuell als Grund fehlende Kontakte zu Jungunternehmen.

Jeweils drei von fünf Befragten sagen, sie sehen keinen Mehrwert in einer Kooperation mit Startups (59 Prozent) beziehungsweise es gebe kein geeignetes konkretes Projekt (56 Prozent). Nur jedes vierte Unternehmen beklagt fehlende finanzielle Mittel. „Wer keine Zeit für eine Zusammenarbeit mit Startups hat, hat offenbar keine Zeit für die Zukunft seines Unternehmens“, kommentiert Berg die Ergebnisse.

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