Veränderungsdruck in der Industrie nimmt stark zu

Technologien wie beispielsweise künstliche Intelligenz sorgen für rasche Entwicklungssprünge in der Industrie.

| von Claas Berlin

85 Prozent der Verantwortlichen aus der Automobilindustrie gehen davon aus, dass technologische Durchbrüche wie künstliche Intelligenz (KI), das Internet der Dinge und datenbasierte Geschäftsmodelle ihr Unternehmen komplett verändern werden, so eine Studie der Managementberatung McKinsey. Drei von vier Verantwortlichen nennen vor allem die Geschwindigkeit des Wandels als wesentlichen Faktor.

Fast jeder Zweite hält auch das Ausmaß der Veränderung für noch nie dagewesen. Gleichzeitig fühlen sich die traditionellen Unternehmen schlecht auf den Wandel vorbereitet – vor allen wenn es darum geht, neue digitale Geschäftsmodelle aufzubauen und die dafür notwendigen Talente zu gewinnen.

Neun von zehn Unternehmen gehen davon aus, dass in ihren Markt neue Wettbewerber eindringen– zum Beispiel aus der Digitalindustrie, Startups oder aus China. Dennoch gibt es auch viel Optimismus: Jedes zweite Unternehmen rechnet für die Gesamtindustrie mit steigenden Umsätzen.

„Natürlich gab es auch früher Entwicklungssprünge in der Industrie. Doch diesmal verändert sich nicht nur die Technologie, sondern für alle Unternehmen auch das fundamentale Geschäftsmodell“, sagt Thomas Baumgartner, Leiter der europäischen Beratung für Industrieunternehmen bei McKinsey.

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