BMW-Entscheider sollen KI verstehen lernen

Die Anwendungsbereiche von KI sind in der Autoindustrie vielfältig. Bild: BMW

| von Yannick Polchow

Das Weiterbildungsangebot richte sich an Entscheider, die für „strategische Technologieentscheidungen verantwortlich“ sind und soll ihnen die „passenden technischen Grundlagen und Geschäftsanwendungen des maschinellen Lernens und der KI“ an die Hand geben, heißt es aus München.

BMW arbeitet bereits seit längerem zusammen mit der Plattform Udacity an Qualifizierungsprogrammen mit Fokus auf Datenanalyse und maschinellem Lernen. Das Unternehmen aus dem Silicon Valley wurde 2011 von Sebastian Thrun gegründet, der das BMW-Projekt kürzlich bei einem Besuch in München ankündigte.

Das neue Kursangebot ist in unterschiedliche Phasen eingeteilt, in denen die Teilnehmer lernen, KI und die dafür benötigten Daten zu verstehen, anzuwenden und zu bewerten. Daraus sollen die Manager eine „kohärente KI-Strategie“ fürs eigene Unternehmen entwickeln und später umsetzen. Die Strategie soll „technisch realisierbar“ und „in hohem Maße geschäftswirksam“ sein, so Udacity. Angesprochen würden zudem Aspekte wie Präzision, Vorurteile und Ethik.