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Der Mangel an digitalen Fachkräften bedeutet eine immense Gefahr für den Standort Deutschland.

| von Werner Beutnagel

„Die derzeitige Verfügbarkeit von IT-Fachkräften in Deutschland wird von 46 Prozent der Befragten als äußerst schlecht eingeschätzt“, so so Dieter Westerkamp, Bereichsleiter Technik und Wissenschaft beim VDI. 67 Prozent machen die niedrige Zahl der Bewerber als Haupthindernis aus. 30,5 Prozent beklagen, die Bewerber würden nicht zu den ausgeschriebenen Stellen passen. Eine schlechte Qualifikation der potentiellen Mitarbeiter bemängeln hingegen nur 18,9 Prozent. Bei kleinen und mittleren Unternehmen sei die Lage dramatischer als bei Großunternehmen.

Das Verhältnis von offenen Stellen zu arbeitslosen Informatikern liege derzeit, so die Studienautoren, bei 5,3 zu 1. „Das ist nach 2016 mit 2,7 und 2017 mit 3,5 eine massive Verschlechterung“, so Westerkamp. „Im ersten Quartal 2018 gab es im Monatsdurchschnitt 41.350 offene Stellen in den Informatikberufen. Am meisten gesucht werden Softwareentwickler und IT-Sicherheitsexperten.“

Rund jeder zweite Befragte gibt an, dass diese Engpasssituation dazu führe, dass notwendige Arbeiten nach außen gegeben werden. Rund 45 Prozent geben an, die eigenen Mitarbeiter weiterbilden zu wollen. In 28 Prozent der Unternehmen wurden aufgrund fehlender Manpower Projekte verschoben.

 

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