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Die Fraunhofer-Gesellschaft ist einer Randstad-Studie zufolge der attraktivste Arbeitgeber Deutschlands. Bild: Fraunhofer IIS

| von Werner Beutnagel

Während sich die Fraunhofer-Gesellschaft im Ranking von Rang sechs auf eins verbessert, bleibt BMW wie im Vorjahr der zweitbeliebteste Arbeitgeber. Daimler, im Jahr 2017 noch auf Rang eins, muss sich 2018 mit dem dritten Platz in der Gunst der Arbeitnehmer begnügen.

Als Kriterien für die Attraktivität eines Arbeitgeber sehen 64 beziehungsweise 63Prozent der Befragten die berufliche Sicherheit sowie ein hohes Gehalt an. Eine angenehme Arbeitsatmosphäre ist für 56 Prozent ausschlaggebend. 

Die Arbeitsatmosphäre sei, so die Studienautoren, nach wie vor der Bereich, in dem Unternehmen in Deutschland Nachholbedarf haben. „Ein gutes Arbeitsklima ist untrennbar mit der Unternehmenskultur verbunden. Sie ist das Bindemittel, das Mitarbeiter und Unternehmen zusammenhält. Wenn man diese stärkt, leistet das mehr für eine attraktive Arbeitgebermarke als Investitionen in andere Einzelfaktoren“, so Andreas Bolder, Director Group Human Resources bei Randstad Deutschland.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Rund 16 Prozent der Arbeitnehmer haben 2017 den Job gewechselt, 2018 beabsichtigen dies 23 Prozent. Häufig seien fehlende Anerkennung, geringe Karrierechancen sowie eine schlechte Work-Life-Balance ausschlaggebend.