| von Werner Beutnagel

Unter angehenden Informatikern bleibt Google die Nummer eins der Wunscharbeitgeber. Rund ein Viertel des IT-Nachwuchses würde gerne beim Suchmaschinenriesen arbeiten. Zu diesem Ergebnis kommt das „Graduate Barometer“ der Personalberatung Trendence. Auf den Rängen zwei und drei folgen deutlich abgeschlagen Microsoft und BMW. Siemens und IBM sind hingegen erstmals aus der Top 10 der beliebtesten Arbeitgeber verschwunden. Noch 2005 war Siemens der beliebteste Arbeitgeber unter Informatikern.

„Die Karrierepläne des IT-Nachwuchses sind momentan stark in Bewegung. Die Bewerber vertrauen nicht mehr automatisch auf die althergebrachten Arbeitgeber, sondern orientieren sich neu und entdecken auch andere Arbeitgeber für sich“, so Trendence-Geschäftsführer Holger Koch. „Die Karten werden neu gemischt, welche Arbeitgeber die besten Chancen auf den begehrten IT-Nachwuchs haben. Einzige Konstante bleibt Google als Wunscharbeitgeber Nummer eins.“

Nach der IT-Branche selbst ist die Autoindustrie der zweitbeliebteste Wirtschaftszweig angehender Informatiker. Daimler, Porsche und Bosch zählen zu den Top-Aufsteigern im diesjährigen Ranking. BMW verliert zwar den zweiten Platz an Microsoft, ist aber erstmals seit zehn Jahren wieder für zehn Prozent der Informatiker Wunscharbeitgeber.