Sven Lorenz neuer Chief Process Officer bei Volkswagen

Sven Lorenz ist künftig als Chief Process Officer bei Volkswagen tätig. Bild: Claus Dick

| von Werner Beutnagel

Als CPO beziehungsweise Leiter Konzern-Geschäftsprozessmanagement, wie die Position bei Volkswagen genau bezeichnet wird, verantwortet Lorenz die konzernweite, also marken- und bereichsübergreifende Prozessharmonisierung zwischen IT und Fachbereichen. Der CPO soll im Konzern Synergien zwischen den Marken und Fachbereichen fördern, indem er die übergreifende Zusammenarbeit stärkt und den Weg für die Einführung konzernweiter IT-Systemstandards bereitet, heißt es aus Wolfsburg.

Auf Nachfrage von automotiveIT, welche Projekte Lorenz nun zuerst angehen werde, hieß es, dass er sich zunächst insbesondere um die Prozessharmonisierung der Systemlandschaften von Beschaffung, Logistik und Finanz – also um Enterprise Resource Planning (ERP) – kümmern soll.

Erst Ende August erfuhr automotiveIT aus Branchenkreisen, dass Lorenz seine Aufgabe als CIO bei Porsche an Mattias Ulbrich abgeben wird. Ulbrich, der im Februar nach sechs Jahren von Frank Loydl als Audi-CIO beerbt wurde, durchlief in den vergangenen Monaten ein 100-Tage-Programm zur persönlichen Weiterbildung im Bereich Strategisches Management. Der studierte Elektrotechniker soll künftig auch die Verantwortung für die IT in der Produktion des VW-Konzerns übernehmen.

Sven Lorenz war zuvor seit 2002 als Leiter Informationstechnologie für die IT bei Porsche verantwortlich. Der studierte Informatiker und Betriebswirt hatte zuvor berufliche Stationen in der Software-Entwicklung bei IBM sowie beim Beratungsunternehmen A.T. Kearney durchlaufen. Seit 2013 ist Lorenz neben seiner Tätigkeit im Volkswagen-Konzern als Dozent für Strategisches IT-Management an der Universität Stuttgart tätig.

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