Volkswagen bildet Softwareentwickler aus

Volkswagen möchte bei der Softwareentwicklung künftig auf im eigenen Haus ausgebildete Experten setzen. Bild: Volkswagen

| von Werner Beutnagel

Das Programm „Fakultät 73“ richtet sich an Ausgebildete mit IT-Grundkenntnissen sowie interne und externe Bewerber mit anderer passender Erstqualifikation, ein Studienabschluss wird nicht vorausgesetzt. „Die Wirtschaft benötigt in den nächsten Jahren mehr Softwareentwickler als der Arbeitsmarkt und die Ausbildungseinrichtungen bieten“, kommentiert Volkswagens Personalvorstand Gunnar Kilian. „Mit unserem Qualifizierungsprogramm ‚Fakultät 73‘ leisten wir einen wirksamen Beitrag dazu, diese Lücke zu schließen. Bereits im Frühjahr werden wir zunächst 100 Teilnehmer an den Start bringen, und nach zwei Jahren intensiver Ausbildung wollen wir Anfang 2021 die erfolgreichen Absolventen des ersten Jahrgangs fest einstellen.“

Zu den Teilnehmern des ersten Jahrgangs des von der Volkswagen Group Academy entwickelten Programms sollen bis zu 100 Personen gehören, darunter Absolventen einer Berufsausbildung bei VW. Angesprochen sind unter anderem Elektroniker für Automatisierungstechnik, Mechatroniker, Fachinformatiker oder technische Produktdesigner. Ebenso richtet sich das Programm an externe Interessenten, etwa Studienabbrecher.

Die Projektleitung der „Fakultät 73″ liegt bei der AutoUni des Volkswagen Konzerns. Intern sind außerdem die Weiterbildung der Volkswagen Group Academy, das Personalressort, die Konzern-IT und weitere Fachbereiche beteiligt. Die Ausbildung erfolgt an der AutoUni in Wolfsburg und in Zusammenarbeit mit Partnern – ausgewählten Hochschulen und privaten Bildungsanbietern. Die Qualifizierung umfasst eine bis zu einem Jahr lange Grundlagenausbildung, sowie weitere zwölf Monate praxisnaher Programmierung. Nach ihrer Qualifizierung sollen die erfolgreichen Absolventen von Volkswagen in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen werden.

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