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BMW nutzt als erster Autobauer die Open Location Platform von Here zur Erhebung und Verarbeitung von Sensordaten. Bild: Here

| von Werner Beutnagel

Here hat angekündigt, die BMW Group werde als erster Autobauer die Open Location Platform des Kartenbauers für die Entwicklung und Bereitstellung neuer digitaler Dienste im Fahrzeug einsetzen. Der Münchner OEM sei so in der Lage, die eigenen Services mit Daten aus dem Ökosystem von Here anzureichern, um etwa Sensordaten mit Informationen von Smart City- oder anderen IoT-Plattformen zusammenzuführen. Zunächst soll dies dazu führen, dass Informationen, etwa zu Gefahrenstellen, variablen Tempobeschränkungen und Hindernissen, besser erhoben, verarbeitet und validiert werden können.

Die per Crowdsourcing über Fahrzeugsensoren erhobenen Rohdaten gewinnen an Wert, wenn sie im Kontext anderer Informationen genutzt werden„, erklärt Peter Kürpick, Chief Platform Officer bei Here. „Unsere Analysewerkzeuge bieten eben diesen örtlichen Kontext. Dies eröffnet BMW und anderen Autoherstellern die Möglichkeit, ihre Daten in einzigartige Services zu überführen, die das Fahrerlebnis verbessern.

Die Open Location Platform von Here bietet die Möglichkeit zur Auswertung von Sensordaten aus Fahrzeugen. Autobauer können dabei wahlweise einen alleinigen Zugriff auf die eigenen Daten verfügen oder die eigenen Informationen kollaborativ nutzen. BMW ist einer von drei OEMs, die Fahrzeugdaten für Echtzeit-Services auf Basis von Sensorinformationen bereitstellen. Ein Launch enstprechender Dienste soll im Laufe des Jahres 2017 vorgenommen werden. Die Vision rund um Open Location Platform ist es, eine Art Daten-Marktplatz zu schaffen, in dem unter anderem ein branchenübergreifender Austausch zu Straßenbedingungen, Verkehrsfluss, Wetter oder öffentlichen Verkehrsmitteln stattfinden kann.

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