ID.4 an einer Wallbox in Wolfsburg

E-Autos wie der VW ID.4 sollen an Gleichstrom-Wallboxen deutlich schneller geladen werden können als an Wechselstrom-Systemen. Bild: Volkswagen

| von Yannick Tiedemann

Die von der Volkswagen Group Components entwickelte DC-Wallbox soll Laden mit bis zu 22 Kilowatt ermöglichen und damit nach Aussagen des OEMs in der Regel doppelt so schnell sein wie herkömmliche Wechselstrom-Systeme. Im Rahmen einer Pilotphase kommen nun 20 dieser Ladepunkte an den Werksstandorten Wolfsburg, Braunschweig, Hannover, Salzgitter und Kassel zum Einsatz.

„Eine flächendeckende und bedarfsorientierte Ladeinfrastruktur ist der Schlüssel für den Erfolg von E-Fahrzeugen“, betont Mark Möller, Leiter Geschäftsbereich Technische Entwicklung & E-Mobilität. „Deshalb arbeiten wir an unterschiedlichen Ansätzen, die kundengerechtes, intelligentes und flexibles Laden ermöglichen.“

Über die DC-Wallbox fließt der Strom direkt in die Antriebsbatterie, vorausgesetzt, das E-Auto verfügt über eine CCS-Ladebuchse. Gegenüber auf Wechselstrom beruhenden Systemen würden Stromer unabhängig von der begrenzten Ladeleistung des integrierten Onboardchargers geladen, so VW. Beim direkten Laden der Antriebsbatterie mit Gleichstrom seien hingegen höhere Ladeleistungen möglich als mit Wechselstrom.

Die neue DC-Wallbox ist Volkswagen zufolge auch auf das bidirektionale Laden ausgelegt, bei dem der in der Antriebsbatterie gespeicherte Strom bei Bedarf auch wieder ins Netz eingespeist werden kann. Somit wird ein E-Auto zum Energiespeicher für das eigene Haus oder zum Puffer für das Stromnetz.

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