Autonomes Shuttle vom Friedrichshafener Zulieferer ZF

Neben einer konsequenten Elektrifizierung des urbanen Verkehrs gehören auch intelligente Konzepte wie autonome Shuttles zur Mobilität der Zukunft. Hier erweitert ZF nun sein Portfolio. Bild: ZF

Der Friedrichshafener Zulieferer komplettiert damit sein Angebot rund um die autonome Mobilität und richtet dieses in erster Linie an Städte und städtische Mobilitätsbetreiber. So können Shuttles von ZF schon heute viele akute Verkehrsprobleme lösen, da sie Menschen schneller von A nach B bringen und gleichzeitig das Pkw-Aufkommen sowie die verkehrsbedingten Emissionen in Metropolen senken. Zudem erleichtern die Shuttles die Anbindung des ländlichen Raums an städtische Zentren.

ZF liefert die Shuttlesysteme, erstellt das Streckenlayout mit, begleitet Einrichtung und Inbetriebnahme der Shuttlesysteme und unterstützt bei Service oder – wenn nötig – Reparatur. Ebenso berät der Zulieferer im Hinblick auf Flottenmanagement-Software oder Connectivity-Lösungen, die die Anbindung an die Verkehrsinfrastruktur – etwa Ampeln und Geschwindigkeitsanzeigen – oder die Kommunikation mit den Passagieren über Apps gewährleisten.

„Die aktuelle Shuttlegeneration ist auf den Betrieb in baulich abgetrennten Fahrspuren ausgerichtet – diese Anwendung bedeutet für viele Städte bereits eine Entlastung der angespannten Verkehrssituation“, sagt Torsten Gollewski, Leiter Autonomous Mobility Systems von ZF. „Strecken lassen sich so auslegen, dass sie den bestehenden ÖPNV optimal ergänzen.“

Für das Projekt hat ZF mit DB Regio einen Partner gewonnen, der die Belange und Pläne von kommunalen Verkehrsunternehmen oder regionalen Verkehrsverbünden durch autonome Shuttles ergänzt. „Mit ZF hat DB Regio Bus einen starken Technologiepartner an der Seite, um den ÖPNV mit elektrischen, autonomen und flexiblen Shuttlebussen zu stärken“, sagt Frank Klingenhöfer, Vorstand DB Regio Bus. Weitere Partnerschaften, beispielsweise für Leasing und Finanzierung der Fahrzeugflotten, werden in Kürze bekanntgegeben.

Dank seiner Aftermarket-Organisation, die mit mehr als 10.000 Service-Werkstätten in 115 Ländern aktiv ist, kann ZF global auch Wartung und Service für autonome Shuttles übernehmen. Zudem arbeitet das Unternehmen eng mit Oxbotica zusammen. An dem britischen Hightech-Startup sind die Friedrichshafener mit fünf Prozent beteiligt. Oxbotica liefert die Software für autonome Fahrfunktionen, die auf dem Supercomputer ZF ProAI integriert werden können.

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