Hella_Fahnen

Der Zulieferer aus Lippstadt will die Luftqualität für Fahrzeuginsassen verbessern. (Bild: Hella)

Der von Hella entwickelte Partikelsensor PM2.5 soll voraussichtlich Ende 2020 in Serie gefertigt werden. Ein europäischer Premiumhersteller will diesen zunächst in seine Fahrzeuge für den asiatischen Markt einbauen. Der Sensor des Zulieferers für Licht- und Elektrotechnik soll bereits kleinste Feinstaubkonzentrationen im Innenraum sowie in der unmittelbaren Umgebung von Fahrzeugen messen können – selbst bei einem Partikeldurchmesser von weniger als 2,5 Mikrometern. „Hohe Feinstaubkonzentrationen sind vor allem in urbanen Ballungsräumen weiterhin eine wesentliche Gesundheitsgefahr“, mahnt Marco Döbrich, Leiter des Geschäftsfeldes Sensoren sowie des Technical Centers am Hella-Standort in Bremen.

Die Fahrzeuge des Kunden sollen mit zwei PM2.5-Sensoren ausgestattet werden. Der erste Sensor kontrolliert dabei die Luftqualität im Innenraum und soll diese durch eine automatische Steuerung der Luftzufuhr sowie den effizienten Einsatz von Luftfiltern verbessern. Der zweite Sensor misst die Feinstaubkonzentration in der unmittelbaren Umgebung, um diesen Wert anzuzeigen sowie eine automatische Umluftsteuerung zu ermöglichen. Mit dem Partikelsensor können zudem weitere digitalisierte Anwendungsfälle realisieren werden – etwa eine Routenplanung unter Berücksichtigung der Luftqualität.

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