Volkswagen strebt effizientere Produktion an

Mit Hilfe einer neuen Produktionsstrategie möchte Volkswagen bis 2025 deutliche Produktivitätsgewinne erzielen. Bild: Volkswagen

| von Werner Beutnagel

„Wir wollen bei der Produktivität zu den Besten gehören. Wir müssen wettbewerbsfähige Renditen erwirtschaften, um wichtige Zukunftsinvestitionen tätigen zu können und um so die Arbeitsplätze von heute für morgen und übermorgen zu sichern“, fasst Andreas Tostmann, Produktionsvorstand der Marke Volkswagen, zusammen. „Wir werden gemeinsam eine neue Zeitrechnung in der Produktion der Marke Volkswagen Pkw einläuten. Es geht um nichts Geringeres als einen Paradigmenwechsel: von einem produktorientierten Unternehmen hin zu einem produktions- und prozessorientierten Unternehmen. Für die Produktion heißt das: Unser Bereich wird künftig so wichtig sein wie noch nie.“

Für die Umsetzung der Strategie hat Volkswagen acht Handlungsfelder definiert, die neben Produktivitätssteigerungen auch nachhaltige Strukturen, stabile Kundenauftragsprozesse, aufwandsarme Future Factories sowie Entwicklungen in Richtung der „Mannschaft der Zukunft“ umfassen.

Die Prozess- und Produktionsoptimierung spiele in allen Handlungsfeldern eine Schlüsselrolle für den Erfolg der Strategie. Dabei strebt der Autobauer eine deutliche Verringerung der Komplexität an. „Die Werke müssen schneller, schlanker und effizienter werden: bei den Fabrikkosten pro Fahrzeug, den Investitionen in neue Anlagen und Produkte sowie den Hours per Unit (HPU), also den direkten sowie den indirekten Stunden, die für den Bau eines Fahrzeugs im Unternehmen aufgewendet werden“, so Tostman. „Bei den Fabrikkosten und Investitionen werden wir massiv reduzieren, zum Beispiel durch die Wiederverwendung vorhandener Anlagen und Fabrikstrukturen und konsequente Standardisierung. Dadurch wollen wir die Investitionen gegenüber heute um über 1,5 Milliarden Euro reduzieren“.

Grafik: Volkswagen

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