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In der Audi-Produktion arbeiten menschliche Mitarbeiter mit dem Klebe-Roboter „KLARA“ zusammen. Bild: Audi

| von Werner Beutnagel

Audi setzt am Stammwerk Ingolstadt auf die Kooperation von Mensch und Maschine. Gemeinsam mit der „Klebstoffapplikation mit Roboter Assistenz“ (kurz KLARA) montieren hier Mitarbeiter CFK-Dächer für das Audi RS 5 Coupé ohne dass zwischen menschlichem Kollegen und Roboter ein Schutzzaun notwendig ist. Im Karosseriebau in Ingolstadt und Brüssel sowie in der Motorenmontage in Györ sind bereits ähnliche Systeme in die Produktion integriert.

Der menschliche Mitarbeiter fixiert im Rahmen der Zusammenarbeit mit „KLARA“ das Dach auf einem Drehtisch und bringt diesen in Schräghaltung. Per Knopfdruck beginnt der Roboter nun seinen Klebevorgang, ein Lichtsignal informiert den Mitarbeiter, wenn der Prozess abgeschlossen ist. Der menschliche Monteur entnimmt anschließend mit Hilfe eines Handhabungsgerätes das Dach und setzt es im Fahrzeug ein. Sensoren im Roboterarm erkennen zudem die Berührung eines Menschen und halten im Gefährdungsfall automatisch an.

Um „KLARA“ in möglichst kurzer Zeit in Betrieb zu nehmen ist die Anlagenkomponente auf einer Grundplatte vormontiert. Somit ist kein Eingriff in die bestehende Montagelinie notwendig.

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