Smart Factory Hackathon: coding for Audi’s production of the f

Gemeinsam mit Mitarbeitern von Audi entwickeln junge Coder Ideen zur Industrie 4.0. Bild: Audi

| von Pascal Nagel

Audi sucht innovative Lösungen für die Smart Factory und richtet dafür Anfang Oktober einen Smart Factory-Hackathon in Ingolstadt aus. Mehrere Teams aus Studenten und Young Professionals der Stoßrichtungen IT, Mathematik, BWL oder Kommunikationsdesign bearbeiten innerhalb von 25 Stunden reale Aufgabenstellungen aus der Produktion und der Logistik.

Den Codern stehen dabei Audi‑Experten aus Produktion und IT beratend zur Seite. Die Aufgabenschwerpunkte liegen auf den Fokusthemen Big Data, Machine Learning, Deep Learning und Artificial Intelligence. Die Teams müssen für den Sieg sowohl das Publikum als auch eine Fachjury von technischer Methodik, Umsetzung, Mehrwert und Potenzial ihrer Ideen überzeugen.

„Gemeinsam mit Studenten und Young Professionals erwecken wir beim Smart Factory Hackathon zum Teil radikale Ideen zum Leben. So entstehen ganz neue Herangehensweisen an komplexe Aufgabenstellungen. Ziel des Hackathons ist es, die entwickelten Prototypen gemeinsam in die Realität umzusetzen“, erklärt Kathrin Schwinghammer, Organisatorin des Programmierwettbewerbs.

Bereits im vergangenen Oktober hat Audi im Rahmen eines Programmierwettbewerbs Ideen rund um die Smart Factory gesammelt. Laut eigener Aussage verfolgt der OEM aktuell rund zwei Drittel der entwickelten Lösungen im Unternehmen weiter. Siegerteam war bei der Premiere des Hackathons „Happy Unicorns“. Die Österreicher entwickelten ein System zur Behältererfassung, das das automatisierte Erkennen, Zählen und Zuordnen von Transportbehältern ermöglicht, und setzen dieses nun mit ihrem Unternehmen als Zulieferer von Audi um.