Eine Hand schreibt auf einer Tastatur etwas

Entscheider in der Automobilbranche wissen zwar, wie wichtig harmonisierte Abläufe sind – aber setzen sie selbst bisher kaum um.

| von Claas Berlin

83 Prozent der Teilnehmer stimmen der Aussage zu, dass harmonisierte Geschäftsprozesse im Sinne einer regions- und geschäftsübergreifenden Vereinheitlichung von Unternehmensabläufen ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei der unternehmensweiten Umsetzung von digitalen Innovationen sind. Gleichzeitig geben aber 77 Prozent aller Befragten an, dass in ihren Unternehmen die Prozesslandschaft überhaupt nicht oder nur teilweise harmonisiert ist.

Die Umfrage zeigt auch, dass Unternehmen mit einer flächendeckenden Harmonisierung von Geschäftsprozessen erfolgreicher darin sind, Innovationen umzusetzen. Sie haben solche Neuerungen 19-mal häufiger ausgerollt als Unternehmen, die ihre Prozesslandschaft laut eigener Aussage gar nicht vereinheitlicht haben.

Für diese fortschrittlichen Unternehmen sind vor allem Big Data & Analytics sowie IoT wichtige digitale Innovationsbereiche. 31 Prozent der Befragten setzten bereits Initiativen in Big Data & Analytics um, 25 Prozent bei Internet of Things – im Vergleich zu 19 Prozent im Umfeld von künstlicher Intelligenz und nur 13 Prozent beim Thema Blockchain.

„Von Big Data Analytics bis hin zum Digital Twin gibt es zahlreiche digitale Innovationen, die Automotive-Unternehmen wettbewerbsstark und zukunftssicher machen können. Dabei zeigt sich aber, dass vollständig harmonisierte Prozesse überhaupt erst die Grundlage für die Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben sind“, sagt Stefan Penthin, Globaler Leiter Automotive bei BearingPoint.

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