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In Dingolfing testet BMW fahrerlose Transportsysteme, die Hindernisse intelligent umfahren und dynamische Routen nach Lieferprioritäten abfahren. Bild: BMW

| von Claas Berlin

Die konzipierte technische Lösung fußt auf einer Entwicklungskooperation mit der Firma Schiller Automatisierungstechnik. So wurden bei BMW konventionelle Routenzüge aus dem Bestand zum autonomen Fahren aufgerüstet. Die selbstständige Steuerung und Navigation der aufbereiteten Routenzüge läuft über Lasersignale, die sogenannte Laser-Multilateration. Dabei wird die Hallenumgebung mehrmals pro Sekunde mit Lasern abgetastet und die Reflektionen als 2D-Raumprofil dargestellt. 

Auf diese Weise kann das System mit einer erhöhten Positioniergenauigkeit durch die Hallen navigieren. Mit den intelligenteren Logistikhelfern wird zudem auch eine dynamische Routenführung nach Lieferpriorität und eine aktive Umfahrung von Hindernissen ermöglicht. Dabei sind in den Montagehallen und Logistikbereichen keine Infrastrukturanpassungen notwendig.

Nach der erfolgreich abgeschlossenen Pilotphase werden ab Sommer 2018 im Werk Dingolfing zwei autonome Routenzüge im Serienbetrieb die Sequenzierzonen der Türenvormontage mit Teilen aus der benachbarten Logistikhalle versorgen. Weitere BMW-Werke haben bereits angekündigt, den Einsatz der autonomen Routenzüge prüfen zu wollen.

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