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Jeder zweite Deutsche kann sich vorstellen, mit einem Roboter zusammenzuarbeiten. Bild: Bosch

| von Werner Beutnagel

Eine Mehrheit der Befragten (85 Prozent) hat laut Studie zudem kein klares Bild davon, wo KI bereits eingesetzt wird. Nur rund die Hälfte der Studienteilnehmer weiß zudem nur in ungefähr, was mit dem Begriff gemeint ist.

„Je stärker intelligente Systeme den Alltag prägen, desto wichtiger ist es, den Menschen den Nutzen aufzuzeigen und so für Akzeptanz dieser wichtigen Technologie zu sorgen“, erklärt Michael Bolle, Geschäftsführer und zugleich Digital- und Technikchef von Bosch. „Wir müssen deutlich machen, dass der Mensch die Kontrolle über die KI behält.“

Ein hohes Maß an Akzeptanz genießt die Technologie bereits in der smarten Fabrik. Jeder zweite Mitarbeiter könne sich vorstellen, mit einem Roboter zusammenzuarbeiten, wenn dieser Ihnen Routineaufgaben abnimmt. Vor allem in der Gruppe der 18-29-Jährigen werden auch das Smartphone und das eigene Zuhause als Bereiche gesehen, in denen KI-Anwendungen nützlich sein könnten.

Um die eigenen KI-Kompetenzen auszubauen, hat der Zulieferer 2017 das Bosch Center for Artificial Intelligence (BCAI) gegründet. Um junge Forscher in diesem Bereich zu fördern, wird der Technologiekonzern im kommenden Jahr erstmals den mit 50.000 Euro dotierten Bosch AI Young Researcher Award ausschreiben. Mit Partnern hatte Bosch zudem 2016 das „Cyber Valley“ in Baden-Württemberg ins Leben gerufen, dessen erklärtes Ziel es ist, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in konkrete industrielle Anwendungen zu überführen.

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