Selbstfahrender Roboter unterstützt Ford-Mitarbeiter

Der selbstfahrende Roboter „Survival“ findet eigenständig seinen Weg durch das Ford-Werk Valencia. Bild: Ford

| von Werner Beutnagel

Bei dem vollständig von Ford-Ingenieuren entwickelten System handelt es sich um das erste selbstfahrende Transportsystem seiner Art an einem europäischen Produktionsstandort von Ford. „Wir haben den Roboter so programmiert, dass er mittels Sensoren seine Fahrwege innerhalb der Fertigungsanlage erlernen kann, eine externe Navigation ist somit nicht erforderlich“, sagte Eduardo García Magraner, Manufacturing Manager bei Ford in Valencia. „Mitarbeiter dachten zunächst an Dreharbeiten für einen Science-Fiction-Film, als sie dem Roboter das erste Mal begegneten. Aber sie haben sich schnell an den nützlichen Helfer gewöhnt und wissen, dass er im Zweifelsfall sicher um sie herumfährt“.

Obwohl der Roboter täglich ein Äquivalent von rund 40 Arbeitsstunden an Laufwegen einspart, soll er kein Personal ersetzen, so der Autohersteller. Den Mitarbeitern werde stattdessen der Rücken frei gehalten für komplexere Aufgaben als den banalen Transport von Materialien.

Der autonome Transporter ist mit einem Regalsystem ausgestattet, das über 17 Ablagefächer verfügt, um Materialien mit unterschiedlichen Größen und Gewichten aufzunehmen. Um Fehler bei der Beladung zu erschweren, wurde das Öffnen und Schließen der Fächer automatisiert. Zur Navigation greift das FTS auf ein Lidar zurück.

„Survival“ ist eines von mehreren Robotik-Systemen, die Ford an seinen europäischen Standorten erprobt, unter anderem kommen auch der Sitztest-Simulator „Robutt“ sowie der kollaborative Roboter „YuMi“ zum Einsatz.

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