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Magna und der Joint Venture-Partner BAIC werden ein Werk im chinesischen Zhenjiang eröffnen. Bild: Magna

| von Werner Beutnagel

Eine finale Freigabe durch die Behörden sei im vierten Quartal 2019 zu erwarten, heißt es seitens Magna. Das Joint Venture aus BAIC und Magna soll die Stärken des Autobauers im lokalen Marketing und Vertrieb sowie in der Produktion mit der Expertise des Auftragsfertigers in den Bereichen Engineering und Produktion verbinden. Das geplante Werk in Zhenjiang stellt Magnas erstes Werk außerhalb Europas dar, in dem komplette Fahrzeuge gefertigt werden. Insgesamt soll der Standort eine Kapazität von jährlich 180.000 Fahrzeugen aufweisen.

Im Juni 2018 hatten Magna und die BAIC-Tochter BJEV angekündigt, gemeinsam Elektrofahrzeuge für den chinesischen Markt zu entwickeln und zu produzieren. Im Januar 2019 hatten die beiden Unternehmen bereits ein Entwicklungszentrum eröffnet und den Grundstein für ein Testzentrum in Zhenjiang gelegt. Mit der Produktion des BJEV-Modells Arcfox soll Ende 2020 begonnen werden. Das Joint Venture soll auch anderen Automotive-Unternehmen seine Dienste als Auftragsfertiger anbieten.

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