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Thomas Blunck und Torsten Jeworrek, (beide Munich Re), Lutz Meschke (Porsche AG), Ralf Hofmann (MHP), Albrecht Reimold (Porsche AG) und Greg Barats (Munich Re) (v.l.n.r.) Bild: Porsche

| von Götz Fuchslocher

Wie Porsche mitteilt, wird das neue Gemeinschaftsunternehmen den Namen „Flex Factory: Digital Factory Performance“ tragen und digitale und flexible Produktionskonzepte sowie innovative Software-Lösungen anbieten, „um die Produktion kleinster Volumen bei hoher Wirtschaftlichkeit zu ermöglichen“. Einen entsprechenden Vertrag zur Gründung des Joint Ventures haben die Partner Porsche, MHP (Management- und IT-Beratung) und Munich Re (Rückversicherung) nun unterzeichnet. Der Porsche-Konzern und Munich Re werden jeweils 50 Prozent der Anteile halten.

„Es gibt einen großen Bedarf nach individualisierten Produkten am Markt. Die Herausforderung besteht darin, auch Kleinserien wirtschaftlich zu fertigen“, sagt Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen und IT der Porsche AG. „Wir sehen daher großes Potenzial darin, industrieübergreifend mit Munich Re und MHP unsere Kompetenzen zu bündeln. So bringen wir Risiko-Management-Expertise mit Software-Skills und Produktions-Know-How zusammen.“

Bereits seit Ende 2017 beschäftigen sich MHP und Munich Re mit Lösungsansätzen rund um die flexible, digitale Produktion und die gleichzeitige Minimierung technologischer und finanzieller Risiken. Der Gründung von Flex Factory steht noch unter Vorbehalt der Fusionsfreigabe durch die zuständigen Behörden.