Schmidt

Es gilt, so Schmidt, innerhalb der Branche verbindliche Standards beim Thema RFID zu schaffen. Bild: Jonas Wresch

| von Werner Beutnagel

Malte Schmidt, Leiter AutoID Center Zentrale Steuerung und Logistik bei Volkswagen, spricht nun zum Thema RFID in der Autoindustrie. Dabei gelte es, so Schmidt, innerhalb der Branche verbindliche Standards zu schaffen: „Der eigentliche Mehrwert von RFID wird erst über den unternehmensübergreifenden Einsatz erfahrbar“, so Schmidt. Insbesondere in der Kooperation innerhalb des VDA arbeite man derzeit an entsprechenden Regelungen.

In der internen Logistik setze man bei Volkswagen ebenfalls auf RFID-Lösungen zur Warenverfolgung. Entsprechende Behälter bewegen sich in einem Zonenkonzept mit neun Schleusen, die eine Bewegung der genutzten Tags erfassen können. Ein weiteres Einsatzfeld sei beispielsweise der Prototypenbau, innerhalb dessen dank RFID jederzeit nachvollzogen werden kann, welche Bauteile zu welchem Zeitpunkt in welchem Versuchsträger genutzt wurden. Entsprechende IT-Lösungen zum Einsatz der RFID-Technologie stellt Volkswagen auch den eigenen Lieferanten zur Verfügung, um diesen den Einstieg in die Technologie und somit ein durchgängiges Tracing zu ermöglichen. Bislang werde die Technologie dabei von rund 235 Zulieferern genutzt.

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