Ein Mitarbeiter von Skoda sitzt vor einem Bildschirm.

Für die Umsetzung von Projekten aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz ist unter anderem das Škoda FabLab verantwortlich. Bild: Škoda

| von Fabian Pertschy

Im Rahmen seiner Digitalisierungsoffensive setzt Škoda immer stärker auf Anwendungen aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz (KI). Im Škoda FabLab arbeiten Experten aus dem zentralen technischen Service des Autoherstellers in verschiedenen Clustern an der Entwicklung und Implementierung entsprechender Technologien.

Um diese vor dem Einsatz im täglichen Betrieb zu testen, verwendet der OEM in einem Pilotprojekt KI-basierte Bildauswertung, um freie Parkplätze auf dem Werksgelände in Mladá Boleslav zu erkennen. Ein Tool beobachtet dabei über Kameras einzelne Parkplätze und analysiert, wo freie Stellflächen verfügbar sind.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der aktuellen Testphase könnte die Lösung auch dabei unterstützen, das Lkw-Aufkommen vor dem Werkstor 13 am tschechischen Stammsitz zu koordinieren. Dort fahren täglich etwa 2.200 Lkw vor und warten auf einem Parkplatz, bis ihnen die Einfahrt gewährt wird. Durch KI könnten diese Abläufe effizienter und nachhaltiger gestaltet werden.

Der Fokus des FabLabs liegt aber vor allem auf der Predictive Maintenance, der vorausschauenden Instandhaltung von Anlagen und Maschinen in der Produktion. Das zuständige Team testet entsprechende Komponenten, unterstützt ihre Integration in die Produktionsabläufe und beschäftigt sich mit Fragen zur technischen Diagnose.

Miroslav Kroupa, Leiter der Markensteuerung bei Škoda Auto, unterstreicht: „In der Produktion ermöglicht es die KI-basierte Bildauswertung beispielsweise, Abweichungen an Maschinen zu erkennen, noch bevor diese auftreten. Erforderliche Wartungsmaßnahmen können wir auf diese Weise flexibler in die Fertigungsprozesse einplanen und teure Störungen der bestehenden Produktionsabläufe vermeiden."

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