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Untergruppenfertigung im Robotergarten Foto: Schulz Engineering

Produktionsanlagen und Bauteile schwerpunktmäßig für die Automobilindustrie planen, konstruieren und simulieren die Unternehmen der Schulz Group in Tettnang am Bodensee  – aktuell zwei große Produktionsanlagen für das Elektroauto BMW i3 und den Sportwagen BMW i8.

Zur Realität machen Mitarbeiter der Schulz Group die digitale Fabrik der Zukunft auf standardisierten Workstations von Dell – vom Karosserie-Rohbau und Fahrwerksbau für die Automobilindustrie bis zur Abfüllanlage für die pharmazeutische Industrie. Als CAD-System im Konstruktionsbereich nutzt das Unternehmen seit vielen Jahren CATIA von Dassault Systèmes und Rob-CAD von Siemens. Ursprünglich wurde die Konstruktions- und Simulationssoftware auf den Workstations unterschiedlicher Hersteller eingesetzt. Vor drei Jahren jedoch fiel in der IT-Abteilung die Entscheidung, die heterogene Landschaft schrittweise durch eine standardisierte Workstation-Umgebung zu ersetzen.

Heute kommen durchgängig Precision-Workstations von Dell zum Einsatz, die von einer Vielzahl von Softwareherstellern für alle wichtigen Planungs-, Konstruktions- und Simulations-Applikationen zertifiziert sind. Bevor eine neue Produktionsanlage in Betrieb gehen kann, planen, konstruieren und simulieren Mitarbeiter des Ingenieur-Dienstleisters Schulz Engineering die Abläufe auf ihren Workstations.

Der Spezialist für Aufbauten und Pionier der digitalen Fabrikplanung ist eines von sechs Unternehmen der Schulz Group und arbeitet vorwiegend für die Automobilindustrie. „Ausgestattet mit den speziellen CAD-Softwarepaketen erstellen die Ingenieure auf ihren Arbeitsgeräten konkrete Szenarien“, sagt Simon Merkle, Projektverantwortlicher für Automatisierungs- und Simulationstechnik bei Schulz Engineering. „Sie entwickeln 3D-Modelle und Lösungen zur fertigungstechnischen Optimierung einer Produktionszelle.“

Etwas mehr als die Hälfte der aktuell genutzten Workstations besteht aus stationären Systemen wie der Dell-Precision-Workstation T5500. An ausgewählten Arbeitsplätzen kommen die Workstations zusammen mit NVIDIA-Quadro-GPU-Karten zum Einsatz. Die neue Maximus-Technologie von NVIDIA ermöglicht dabei die simultane Verarbeitung von komplexen Analysen und Visualisierung.

Die mobile Workstation Dell Precision M6600 ist für Mitarbeiter gedacht, die auch unterwegs arbeiten. Durch die Möglichkeit der Nutzung von zwei Festplatten und der optionalen SSD-Minikarte stehen den Mitarbeitern auch für Präsentationen bei Kunden alle digitalen Ressourcen zur Verfügung.