Chriz Ott von NetApp meint, dass Unternehmen mit dem richtigen Datenmanagement auch bei der Nachhaltigkeit die Nase vorn haben

Christian Ott von NetApp meint, dass Unternehmen mit dem richtigen Datenmanagement auch bei der Nachhaltigkeit die Nase vorn haben. (Bild: NetApp)

Große Fahrzeughersteller wie VW oder Daimler entwickeln bereits mehr Software als neue Motoren. Zulieferer sind dabei, ihre über Jahrzehnte gewachsenen, an Verbrennern orientierten, Geschäftsmodelle umzustrukturieren. Dies zeigt: Der digitale Wandel der Branche ist bereits im Gange. Egal ob durch autonom fahrende Fahrzeuge oder von Industrie 4.0 dominierten Produktionsprozessen – die zu speichernde Datenmenge steigt. Das weltweite Datenvolumen wird bis 2030 voraussichtlich 1 Yottabyte erreichen. Dies sorgt durch die in den Rechenzentren notwendige Kühlung für einen enormen Stromverbrauch – und durch die noch größtenteils fossilen Quellen für Emissionen.

Doch um gegen die Teslas und BYDs dieser Welt zu bestehen, müssen hiesige OEM eher noch schneller digitaler werden. Die Lösung des Emissions-Problems ist also nicht einfach nur weniger Daten, sondern die richtigen – und deren Nutzung für datenbasierte, neue Geschäftsmodelle. Bedenkt man, dass nur rund 32% der erstellten Daten anschließend jemals wieder genutzt wird, ist die Verschwendung offensichtlich. Der Großteil der Daten verbraucht Speicherkapazität und Ressourcen, erzeugt allerdings nie einen Mehrwert.

Mit einer Data Fabric alle Datenströme im Überblick

Um Daten effizienter nutzen zu können, müssen Automobil-Unternehmen einen umfassenden Überblick darüber haben, was wo gespeichert wird. Das lässt sich zum Beispiel mit NetApp-Lösungen für eine Data Fabric umsetzen. Egal, ob On-Premises in einer Private- oder Public-Cloud, mit DataOps und CloudOps Services von NetApp behalten Firmen den Überblick über all ihre Datenströme. Das funktioniert speicherortunabhängig.

Auch durch die Optimierung des Speicherorts lässt sich viel gewinnen. Möglicherweise finden sich Datenpakete, die On-Premises gespeichert sind, aber sich ohne Weiteres in eine Cloud auslagern lassen. Das kann bereits zu einer besseren Klimabilanz beitragen. Denn Hyperscaler wie Microsoft, Amazon oder Google haben selbst ein Interesse daran, ihre Rechenzentren nachhaltig zu betreiben. Als Großabnehmer der Energieversorger haben sie sogar die Möglichkeit, Einfluss auf die Stromerzeugung zu nehmen.

Wollen Sie alle Datenströme und -Speicherung über On-Premises, Public- und Private-Cloud in Ihrem Unternehmen im Blick behalten und gleichzeitig die Herausforderungen im Energiebereich meistern? Der Cloud-Computing- und Datenmanagement-Spezialist NetApp hilft Ihnen dabei. Zu NetApp in Automotive informieren Sie sich hier.

Nachhaltige Daten müssen einen Mehrwert bringen

Damit ist das Problem des Datenhoardings jedoch nicht gelöst. Mit der voranschreitenden Digitalisierung ist unnötiger Stromverbraucht ein wachsendes Problem. Deswegen darf die Datenanalyse ebenfalls nicht vernachlässigt werden. Analyse-Tools können Aufschluss darüber geben, wie Daten genutzt, oder nicht genutzt werden. So machen Nutzer Datenpakete aus, die aktuell ohne Mehrwert abliegen und können individuell entscheiden, was damit passiert. Zusätzlich bietet NetApp ebenfalls Werkzeuge für die Infrastrukturbetrachtung. Nutzer sehen dadurch, welche Workloads wie viel Energie verbrauchen. Besonders energieintensive Prozesse können auf Umgebungen umgeschichtet werden, die effizienter und mit geringerem Energieverbrauch arbeiten.

Es zeigt sich: Unternehmen der Automobilbranche, die ihre IT-Umgebungen um Cloud-Dienste und umfassende Datenmanagement-Lösungen erweitern, verbessern ihre Nachhaltigkeit nicht nur auf der Straße, sondern auch auf der Datenautobahn – und haben damit im Rennen um die Zukunft der Automobilindustrie die Nase vorne.

Über den Autor

Christian Ott, NetApp

Christian Ott ist NetApps CTO für Branchenlösungen. Sie bilden das Herzstück der branchenorientierten Cloud-Solutions-Strategie von NetApp, mit der die Kunden neue Chancen erkennen und ihre Transformationsziele erreichen können. Dazu gehören globale Branchen wie Automobil, Finanzdienstleistungen, Energie, Gesundheitswesen, Biowissenschaften, Fertigung und weitere. Während seiner mehr als 10-jährigen Tätigkeit bei NetApp hatte Chris verschiedene Positionen im technischen Vertrieb und Management inne und war für unterschiedliche Kunden in der Halbleiter-, Fertigungs- und Automobilbranche verantwortlich. In seiner Freizeit schwimmt, radelt und läuft Chris gerne, aber für einen Triathlon reicht es noch nicht.

 

E-Mail: christian.ott@netapp.com

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