Das Europcar-Logo an einer Häuserwand.

Volskwagenr könnte mit Europcar seine Plattform für Mobilitätsangebote wie Carsharing und Auto-Leasing ausbauen. Bild: AdobeStock / Tobias Arhelger

Der französische Autovermieter Europcar hat Kreisen zufolge ein milliardenschweres Übernahmeangebot von Volkswagen abgelehnt. Der VW-Konzern habe früher in diesem Monat 44 Eurocent je Aktie geboten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Verweis auf mit der Sache vertraute Personen. Das entspräche einer Unternehmensbewertung von rund 2,2 Milliarden Euro.

Ein Volkswagen-Sprecher wollte sich laut dpa nicht zu dem Bericht äußern. Bereits vergangenes Jahr kursierten Medienberichte darüber, dass die Wolfsburger ein Interesse daran hätten, Europcar wieder in den Konzern zu holen, nachdem das Unternehmen 2006 an Finanzinvestoren verkauft wurde.

VW wolle mit einer Übernahme Zugang zur Infrastruktur und Technologie von Europcar bekommen, hieß es bei Bloomberg weiter. Derzeit denke VW nicht über eine erhöhte Offerte nach – Europcar halte das Angebot aber für zu niedrig. Der Autobauer könnte mit dem unter der Pandemie leidenden Autovermieter seine Plattform für Mobilitätsangebote wie Carsharing und Auto-Leasing ausbauen. Die Aktie von Europcar zog in Paris auf die Nachricht hin um gut 6 Prozent auf fast 0,42 Euro an.

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