Aftersales GM

General Motors stärkt die eigenen Aftersales-Aktivitäten mit einem Online-Portal für Ersatz- und Verschleissteile. (Bild: GM)

General Motors bietet Kunden auf einem neuen Online-Portal ab sofort die Möglichkeit, rund 45.000 Ersatz- und Verschleißteile für die Marken Chevrolet, GMC, Buick und Cadillac zu bestellen. Die verfügbaren Komponenten umfassen unter anderem Öl- und Luftfilter, Scheibenwischer oder Bremsbeläge. Nutzer können sich ihre Bestellung entweder direkt nach Hause liefern lassen oder in einem von über 800 teilnehmenden Händlerbetrieben abholen. Über ein Bonuspunkte-Programm können Kunden zudem Vorteile bei der Bestellung weiterer Teile oder anderen Service-Angeboten wahrnehmen.

Beim US-Autobauer rechnet man damit, dass der Online-Verkauf von Teilen und Zubehör bis zum Jahr 2030 einen Markt in Höhe von 40 Milliarden US-Dollar eröffnen wird. Mit dem digitalen Verkauf von Zubehör hatte der Hersteller bereits 2015 begonnen, hier sind rund 5.000 Produkte zu erwerben. In Zukunft möchte GM Ersatzteile, Zubehör sowie digitale Produkte und Services über einen gemeinsamen Shop anbieten. Neben physischen Teilen sollen Kunden somit auch weitere Fahrzeugfunktionen per Over-the-Air-Update angeboten werden, etwa zusätzliche Umfänge für das Assistenzsystem Super Cruise.

Rolle von Software nimmt stetig zu

„Wir positionieren Software und digitale Dienste im Kern von allen Unternehmensbereichen“, erklärt CDO Edward Kummer. „Die Zukunft im Vertrieb von GM liegt in der Verschränkung des E-Commerce für digitale und physische Produkte.“ Unter anderem möchte der Autohersteller in Zukunft den Verkauf von E-Fahrzeugen über digitale Systeme gewährleisten und rund 20 bis 25 Milliarden Dollar pro Jahr mit Software und Services verdienen.

Um die digitale Transformation konsequenter umsetzen zu können, hatte der OEM im vergangenen November die Spaltung der eigenen IT in die Bereiche Digital Business Software und Global IT aufgespalten. In den Aufgabenbereich Digital Business Software unter Leitung von Stacy Lynett fällt unter anderem die Software-Produktentwicklung sowie die Betreuung der Vertriebssysteme. Fred Killeen leitet hingegen den für die klassische Enterprise-IT zuständigen Bereich Global IT.

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